Ausstellungen
Die Kulisse bleibt (Der Wald vor lauter Bäumen)
23. Mai - 26. Juni 2026
Mit seiner neuen Werkreihe „Der Wald vor lauter Bäumen" betritt Noah Kauertz ein neues Kapitel seines malerischen Schaffens: die Landschaft. Bühnenhafte Kompositionen entstehen aus einem vielschichtigen Prozess – digitale Collagen, physische Dioramen aus Pappe und Papier, gezielte Beleuchtung und schließlich klassische Ölmalerei. Einflüsse aus Kunstgeschichte, Popkultur und KI fließen dabei ebenso ein wie persönliche Erinnerungen: an Kaktusfeigen auf Mallorca, an Verstecke im Garten der Großmutter, an südländische Landschaften. Die Bilder oszillieren zwischen Stillleben und Landschaft, zwischen Fläche und Dreidimensionalität, zwischen analog und digital – bewusst gesetzte „Fehler" zeugen von dieser Wechselwirkung. Eine reduzierte, klare Farbstimmung prägt die neuen Werke und stellt sie in den Dialog mit Kauertz' früheren Arbeiten.
Vom Künstler: "Geprägt werden die Malereien durch eine entscheidende Bildfindungsphase: über digitale Collagen nähere ich mich einem Motiv an, im nächsten Schritt entstehen daraus physische Modelle (ähnlich Dioramen) aus Pappe und Papier die durch Beleuchtung in Szene gesetzt werden, um sie wieder zu fotografieren und weiter zu collagieren. Ein wechselseitiger Prozess zwischen analog und digital, bis es zum eigentlichen handwerklichen Akt des Malens kommt. Durch die Vorgehensweise des Bildfindungsprozesses kann ich aus einem Sammelsurium aus Bildern jeglicher Art schöpfen (als Pinnwand im Atelier, alles ausgedruckt). Ich bin nicht mehr auf ein einzelnes Fotoshootings angewiesen. Die verschiedenen Bildquellen, die in einer Arbeit zusammenkommen, werden sowohl über das physische Modell, als auch die Malerei selbst vereint."

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