Aktuelle Ausstellung

Auf der Suche

23. Mai - 26. Juni 2026

"Auf der Suche" - Mollie Campbell, Sebastian Jauregui und Lukas Zimmermann  Eröffnung: 23. Mai 2026, 19:30 Uhr

Was suchen wir, wenn wir schauen? Auf der Suche bringt drei Positionen zusammen, die das Vertraute in Frage stellen - und dabei jenen Zwischenraum besetzen, in dem Bilder mehr sagen als Worte.

Mollie Campbell malt Dinge, die wir kennen - und macht sie fremd. Ihre Arbeiten spielen mit Kontext und Kontextverlust, mit Zeitgefühl und stiller Absurdität. Ein Diptychon über den Verlust von Zeit, ein Bild über den Witz des Alltäglichen, Gänse, die sich ewig im Kreis drehen: Statik und Bewegung zugleich.

Lukas Zimmermann baut Bildräume aus Lichtmomenten, Fassadenspielen und Kindheitsfundstücken - verschachtelt, flächig komponiert, poetisch aufgeladen. Das Vertraute kippt bei ihm ins Traumhafte: Menschenleere Straßen, entrückte Figuren, Größenverhältnisse, die nicht stimmen wollen. Zwischen Katastrophe und Kindheit, Hochkunst und Spielzeug entfaltet sich seine ganz eigene urbane Poesie.

Sebastian Jauregui hingegen verdichtet. Stillleben, Porträts und symbolisch aufgeladene Gegenstände werden bei ihm bewusst arrangiert zu reduzierten Bildräumen - präzise konstruiert und gleichzeitig voller psychologischer Spannung. Aberglaube, Erinnerung und kulturelle Projektion ziehen sich als wiederkehrende Motive durch seine Arbeiten.

Die Künstlerin und die Künstler sind zur Eröffnung anwesend.

Nach der Eröffnung am 23.5. ist die Galerie am 24.5. von 14 bis 16 Uhr geöffnet; individuelle Terminvereinbarungen sind jederzeit möglich.

Lukas Zimmermann · Mollie Campbell · Sebastian Jauregui

Plakat auf der Suche

Aktuelle Ausstellung

Die Kulisse bleibt (Der Wald vor lauter Bäumen)

23. Mai - 26. Juni 2026

Noah Kauertz - Einzelausstellung

Eröffnung: 23. Mai 2026, 19:30 Uhr

Mit seiner neuen Werkreihe „Der Wald vor lauter Bäumen" betritt Noah Kauertz ein neues Kapitel seines malerischen Schaffens: die Landschaft. Bühnenhafte Kompositionen entstehen aus einem vielschichtigen Prozess – digitale Collagen, physische Dioramen aus Pappe und Papier, gezielte Beleuchtung und schließlich klassische Ölmalerei. Einflüsse aus Kunstgeschichte, Popkultur und KI fließen dabei ebenso ein wie persönliche Erinnerungen: an Kaktusfeigen auf Mallorca, an Verstecke im Garten der Großmutter, an südländische Landschaften. Die Bilder oszillieren zwischen Stillleben und Landschaft, zwischen Fläche und Dreidimensionalität, zwischen analog und digital – bewusst gesetzte „Fehler" zeugen von dieser Wechselwirkung. Eine reduzierte, klare Farbstimmung prägt die neuen Werke und stellt sie in den Dialog mit Kauertz' früheren Arbeiten.

Vom Künstler: "Geprägt werden die Malereien durch eine entscheidende Bildfindungsphase: über digitale Collagen nähere ich mich einem Motiv an, im nächsten Schritt entstehen daraus physische Modelle (ähnlich Dioramen) aus Pappe und Papier die durch Beleuchtung in Szene gesetzt werden, um sie wieder zu fotografieren und weiter zu collagieren. Ein wechselseitiger Prozess zwischen analog und digital, bis es zum eigentlichen handwerklichen Akt des Malens kommt. Durch die Vorgehensweise des Bildfindungsprozesses kann ich aus einem Sammelsurium aus Bildern jeglicher Art schöpfen (als Pinnwand im Atelier, alles ausgedruckt). Ich bin nicht mehr auf ein einzelnes Fotoshootings angewiesen. Die verschiedenen Bildquellen, die in einer Arbeit zusammenkommen, werden sowohl über das physische Modell, als auch die Malerei selbst vereint."

Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend.

Nach der Eröffnung am 23.5. ist die Galerie am 24.5. von 14 bis 16 Uhr geöffnet; individuelle Terminvereinbarungen sind jederzeit möglich.

Noah Kauertz

Noah Kauertz - Die Kulisse bleibt (Der Wald vor lauter Bäumen)
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